Ausstellungsdokumentation Lab[au] – Kunststation Sankt Peter
Noch bis zum 12.02. ist in der Kunststation Sankt Peter eine interessante Installation von Lab[au] aus Brüssel zu sehen. Ich will jetzt nicht in die Tiefen der Bedeutungsebene der Ausstellung gehen. Wer daran interessiert ist, kann sich hier einen kurzen Radiobeitrag des WDR mit dem Kuratoren Kai Kullen anhören. Einfach bis zum Beitrag “Bild und Kult ohne Bild” scrollen.
Ich fotografiere sehr gerne in Sankt Peter, weil diese Kirche auf eine unglaublich schmeichelnde Art reduziert und beruhigt ist. Keine Statuen, keine Farbakzente, Monochromie pur. Selbst die Bestuhlung ist abgebaut, wenn es nicht gerade eine geistliche Veranstaltung gibt.
Diese Ausstellung war ziemlich spannend zu fotografieren, da ich es mit teilweise extremen Helligkeitsunterschieden und engen Räumen zu tun hatte. Nun, das ist natürlich andererseits auch keine Seltenheit ; )
DON´T WORRY
Sankt Peter ist eine in den Jahren 1513 bis 1525 errichtete gotische Kirche in Köln, die von Jesuiten geleitet wird. Sie ist die Taufkirche von Peter Paul Rubens. Die Kirche beherbergt die Kunst-Station, ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur.
Die Kunst-Station als Zentrum für zeitgenössische Kunst wurde 1987 von Friedhelm Mennekes SJ gegründet. Seitdem finden hier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Konzerte Neuer Musik statt, seit 2007 auch vermehrt Lesungen zeitgenössischer Literatur. Der neu gestaltete Sakralraum mit seinem Charakter der Leere bietet die Gelegenheit für eine gezielte Inszenierung der temporär installierten oder aufgebauten Kunstwerke. Die Disposition der beiden Orgeln eignen sich für moderne Musikstücke. Zwischen 2004 und 2008 wurden in St. Peter rund 90 zeitgenössische Orgelwerke aufgeführt, darunter ein Drittel Uraufführungen. Hinzu kommen regelmäßige Orgelimprovisationen sowie Ensemblewerke zeitgenössischer Musik. In dieser Dichte bildet St. Peter ein herausragendes Zentrum für die Aufführung zeitgenössischer, avantgardistischer Musik.
Hier ist der Monolith von Simon Ungers installiert.







